Übemethoden

„Wenn dein einziges Werkzeug einen Hammer ist, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.“
(Quelle unbekannt)

Um die Kokosnuss zu knacken ist das gezeigte Werkzeug ungeeignet, da für Walnüsse gedacht. Wie oft versucht man aber eine erfolgreiche Methode in einem fremden Kontext anzuwenden und sie zu verallgemeinern?

  • Wer es einmal geschafft hat, ein Stück mit unzähligen Wiederholungen auswendig zu lernen, wird glauben, das sei die beste/einzige Methode, die zum Erfolg führt.
  • Wer es mit der Versuch/Irrtum-Methode weit gebracht hat, wird hingegen systematischer Arbeit kritisch gegenüberstehen.
  • Wer mit blumigen Metaphern seinen Klang entscheidend verbessert hat, glaubt nicht an detaillierte Handlungsanalysen.
  • Wer umgekehrt durch detailliertes Studium der Physiologie Erfolge erzielt, hat für ganzheitliche Ansätze mitunter nur ein müdes Lächeln übrig.
  • Und mehr.

Dabei sind die verschiedenen Werkzeuge nicht besser oder schlechter, sondern eben für ihre jeweiligen Aufgabenstellungen besonders gut geeignet. Je größer der Werkzeugkasten, desto flexibler, vielschichtiger und auch intuitiver wird das Üben. Dabei ist es enorm bereichernd, auch Methoden zu probieren, die der bisherigen Übeweise zu widersprechen scheinen, weil man ganz neue Erfahrungen machen kann.

Video 2 meiner Videopräsentation „Effektiv üben“ ist ein solches Tuning deines Werkzeugkoffers. Lies dir hier das Detailprogramm durch:

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